Reiter sind Streiter - das trifft es glaube ich ganz gut
Wir alle gehen dem einem Hobby nach, welches gemeinsam noch mehr Spaß machen könnte, wenn es denn nicht jeder bessen können will als der andere...
Was mir auffällt: In der virtuellen Reiterwelt ist es besonders schlimm, genau deswegen verzichte ich mittlerweile darauf, öffentlich zu erklären warum ich was genau wie mache. Wer detaillierte Infos möchte darf das gern erfragen.
Ich bin der Meinung, jeder der lange ein Gesundes Pferd haben möchte verfolgt das Ziel sein Pferd reel reiten zu können, aber viele Wege führen zum Ziel und jeder muss für sich seinen Weg finden.
Von Fehlern kann sich niemand freisprechen, Tipps und Ratschläge sind durchaus Hilfreich, das weiß denke ich auch jeder zu schätzen der einfach mal darüber nachdenkt.
In der virtuellen Reiterwelt artet Kritik aber oft so aus, dass es nicht mehr um Hilfreiche Kritik geht, sondern darum seinen und zwar nur seinen eigenen Weg als Richtig anzusehen und den Leuten auzwängen zu wollen es genau so zu tun.
Jeder sollte einen Guten Trainer an der Seite haben, der Pferd und Reiter am besten einschätzen kann und dementsprechend den richtigen Lösungsweg für die jeweiligen Probleme findet. Sicherlich gibt es auch in den vielen Gruppen den ein oder anderen Hinweis, der entscheident ist, worüber man selbst vielleicht nie nachgedacht hat, oder was man noch nicht probiert hat. Aber man sollte auch akzeptieren können, wenn man jemand für sich und sein Pferd einen anderen Weg gefunden hat mit dem beide gut klar kommen.
Samstag, 27. Juni 2015
Kritikfähigkeit im Internet
Kritikfähigkeit im Internet
So viele beschweren sich darüber Kritik zu erhalten, blockieren Nutzer, löschen Kommentare oder direkt die ganze Seite....
Wenn man sich dafür entscheidet zu "bloggen" (Eine FB Seite ist im Prinzip ja nichts anderes), dann muss man damit rechnen, dass es nicht allen gefällt was man da tut und durchaus das ein oder andere kritisiert wird. Ich weiß, das bei einigen zwischen Kritik und unterschwelliger Beleidigung ein schmaler Grad liegt, aber wer nur positives über seine Bilder, Videos und Worte lesen möchte, der sollte es nicht der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen. Wer schon mit der Angst daran geht in der Öffentlichkeit zu "versagen", der macht sich selbst mehr oder weniger zum "Opfer" der Kritiker.
Ich finde es Schade, dass teilweise banale Fragen als Angriff aufgefasst werden, nur weil man etwas nicht zu 100% verstanden hat und es hinterfragt.
Man könnte es sich einfach machen, in dem man seine Wortwahl überdenkt und sicher seiner Sache bewusst ist. Wenn man von dem was man tut überzeugt ist, dann ensteht gar nicht erst der Druck anderen gefallen zu wollen, sondern ehrlich zu dem zu stehen was man für sich tut und woran man andere teilhaben lässt.
Es müsste gar nicht erst soweit kommen, dass einige Themen in unschöner Wortwahl durch die Gruppen diskutiert wird, wenn man als Seiteninhaber/Blogger entsprechend reagiert und argumentiert.
Das wichtigste ist, das eigene Ziel vor Augen zu haben!
In diesem Sinne einen schönen Abend „smile“-Emoticon
So viele beschweren sich darüber Kritik zu erhalten, blockieren Nutzer, löschen Kommentare oder direkt die ganze Seite....
Wenn man sich dafür entscheidet zu "bloggen" (Eine FB Seite ist im Prinzip ja nichts anderes), dann muss man damit rechnen, dass es nicht allen gefällt was man da tut und durchaus das ein oder andere kritisiert wird. Ich weiß, das bei einigen zwischen Kritik und unterschwelliger Beleidigung ein schmaler Grad liegt, aber wer nur positives über seine Bilder, Videos und Worte lesen möchte, der sollte es nicht der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen. Wer schon mit der Angst daran geht in der Öffentlichkeit zu "versagen", der macht sich selbst mehr oder weniger zum "Opfer" der Kritiker.
Ich finde es Schade, dass teilweise banale Fragen als Angriff aufgefasst werden, nur weil man etwas nicht zu 100% verstanden hat und es hinterfragt.
Man könnte es sich einfach machen, in dem man seine Wortwahl überdenkt und sicher seiner Sache bewusst ist. Wenn man von dem was man tut überzeugt ist, dann ensteht gar nicht erst der Druck anderen gefallen zu wollen, sondern ehrlich zu dem zu stehen was man für sich tut und woran man andere teilhaben lässt.
Es müsste gar nicht erst soweit kommen, dass einige Themen in unschöner Wortwahl durch die Gruppen diskutiert wird, wenn man als Seiteninhaber/Blogger entsprechend reagiert und argumentiert.
Das wichtigste ist, das eigene Ziel vor Augen zu haben!
In diesem Sinne einen schönen Abend „smile“-Emoticon
Das Stangengebiss und seine Wirkung
Es ist zwar schon länger her, aber ich wollte nochmal die Frage bezüglich dem Gebiss beantworten.
Landra wird zu Hause mit Stange geritten- da werden jetzt einige erst mal erschrocken sein, weil sich der Glaube verbreitet, dass diese wahnsinnig scharf sind. Das stimmt so nicht ganz. Man muss unterscheiden zwischen Stange ohne Hebel und Zungenfreiheit, stange mit Zungenfreiheit und Stange mit Anzügen.
Ich nutze eine Edelstahlstange OHNE Zungenfreiheit, Anzüge und dementsprechend auch ohne Kinnkette/Kinnriemen (früher als Remonten Gebiss bekannt).
Die Wirkweise erklärt sich recht einfach: Sie wirkt auf Zunge, Gaumen, Maulwinkel, und die Laden - also verteilt sich der Druck.
Es hat keine seitliche Einwirkung.
Zum Vergleich das häufigst gewählten Gebiss die einfach- und Doppeltgebrochene Wassertrensen:
Doppeltgebrochene Trensen bieten der Zunge weniger Freiheit als einfach gebrochne. Die vermeintlich milde doppeltgebrochene Trense ist nicht wie oft vermutet die weicheste Lösung für jedes Pferdemaul. Bei einer schmalen Zunge und einem schmalen Kiefer drückt es recht stark auf die Laden und "quetscht" die Zunge, das es aufgrund des schmalen Kiefers schneller "hebelt". Im vergleich zum einfach gebrochenem liegt es unruhiger im maul, wobei der Nussknacker Effekt beim Einfachgebrochenem mittlerweile überholt ist, es sei denn man zieht das Gebiss nach unten.
Zurück zur Stange:
Die meisten Stangengebisse heute haben Anzüge, dadurch kann die Trense auch Druck auf das Genick ausüben.
Wie genau der Hebel einwirkt hängt von der Länge der Anzüge ab. Die Wirkweise ist da prinzipiell aber immer die selbe. Durch Zug am zügel dreht sich das Gebiss im Maul und übt so Druck auf die Zunge aus, außerdem überträgt sich der Zug durch die Trense auf das Genick. Das soll die Pferde dazu animieren im Genick schneller nachzugeben. Ein langer Anzug wirkt zwar nicht so direkt, jedoch bewirkt er einen starken zug auf Zunge und Genick. Kurze Anzüge etwas geringer, dafür aber schneller und direkter.
Viele Stangengebisse haben eine Zungenfreiheit (aufwölbung in der Mitte) die der Zunge etwas mehr Spielraum geben soll. Die Zungenfreiheit bewirkt, dass das einfache stangengebiss näher an den Laden ist und direkter einwirkt.
Bei einer Trense mit Anzügen hat die Zungenfreiheit noch einen weiteren Sinn: Durch das das leichte Drehen der Stange drückt die Rundung der Zungenfreiheit auf den Gaumen des Pferdes.
Die Kinnkette ist ein weiterer Bestandteil vieler Stangengebisse, sie lenkt die Wirkung des Zugs zusätzlich auf das Kinn des Pferdes um und verhindert das drehen des Gebisses ein wenig. Dadurch soll sie richtig verschnallt die Wirkung des Gebisses etwas weicher machen.
Ist sie zu lang hat sie keinerlei Wirkung, eine zu kurze Kinnkette hingegen wirkt mit mehr Druck auf die Zunge und kann sogar zu verletzungen führen.
Da die Stange wie ich sie nutze leider nicht nach LPO zugelassen ist, nutze ich auf dem Turnier das Rotary Bit was von der Wirkweise sehr ähnlich ist, das es gebrochen ist aber nach LPO 2013 zulässig.
Ich hoffe das war jetzt einigermaßen verständlich erklärt. Die Stange nutze ich, weil ich über Olivenkopf einfach- und doppeltgebrochen, Wassertrense einfach- und Doppeltgebrochen bis hin zum Apple Mouth alles ausprobiert habe und Landra mit der Stange einfach am zufriendsten ist. Begonnen habe ich mit der Sprenger Gummistange, die ich mit 18mm für ihr recht schmales Maul aber zu dick fand.
Landra wird zu Hause mit Stange geritten- da werden jetzt einige erst mal erschrocken sein, weil sich der Glaube verbreitet, dass diese wahnsinnig scharf sind. Das stimmt so nicht ganz. Man muss unterscheiden zwischen Stange ohne Hebel und Zungenfreiheit, stange mit Zungenfreiheit und Stange mit Anzügen.
Ich nutze eine Edelstahlstange OHNE Zungenfreiheit, Anzüge und dementsprechend auch ohne Kinnkette/Kinnriemen (früher als Remonten Gebiss bekannt).
Die Wirkweise erklärt sich recht einfach: Sie wirkt auf Zunge, Gaumen, Maulwinkel, und die Laden - also verteilt sich der Druck.
Es hat keine seitliche Einwirkung.
Zum Vergleich das häufigst gewählten Gebiss die einfach- und Doppeltgebrochene Wassertrensen:
Doppeltgebrochene Trensen bieten der Zunge weniger Freiheit als einfach gebrochne. Die vermeintlich milde doppeltgebrochene Trense ist nicht wie oft vermutet die weicheste Lösung für jedes Pferdemaul. Bei einer schmalen Zunge und einem schmalen Kiefer drückt es recht stark auf die Laden und "quetscht" die Zunge, das es aufgrund des schmalen Kiefers schneller "hebelt". Im vergleich zum einfach gebrochenem liegt es unruhiger im maul, wobei der Nussknacker Effekt beim Einfachgebrochenem mittlerweile überholt ist, es sei denn man zieht das Gebiss nach unten.
Zurück zur Stange:
Die meisten Stangengebisse heute haben Anzüge, dadurch kann die Trense auch Druck auf das Genick ausüben.
Wie genau der Hebel einwirkt hängt von der Länge der Anzüge ab. Die Wirkweise ist da prinzipiell aber immer die selbe. Durch Zug am zügel dreht sich das Gebiss im Maul und übt so Druck auf die Zunge aus, außerdem überträgt sich der Zug durch die Trense auf das Genick. Das soll die Pferde dazu animieren im Genick schneller nachzugeben. Ein langer Anzug wirkt zwar nicht so direkt, jedoch bewirkt er einen starken zug auf Zunge und Genick. Kurze Anzüge etwas geringer, dafür aber schneller und direkter.
Viele Stangengebisse haben eine Zungenfreiheit (aufwölbung in der Mitte) die der Zunge etwas mehr Spielraum geben soll. Die Zungenfreiheit bewirkt, dass das einfache stangengebiss näher an den Laden ist und direkter einwirkt.
Bei einer Trense mit Anzügen hat die Zungenfreiheit noch einen weiteren Sinn: Durch das das leichte Drehen der Stange drückt die Rundung der Zungenfreiheit auf den Gaumen des Pferdes.
Die Kinnkette ist ein weiterer Bestandteil vieler Stangengebisse, sie lenkt die Wirkung des Zugs zusätzlich auf das Kinn des Pferdes um und verhindert das drehen des Gebisses ein wenig. Dadurch soll sie richtig verschnallt die Wirkung des Gebisses etwas weicher machen.
Ist sie zu lang hat sie keinerlei Wirkung, eine zu kurze Kinnkette hingegen wirkt mit mehr Druck auf die Zunge und kann sogar zu verletzungen führen.
Da die Stange wie ich sie nutze leider nicht nach LPO zugelassen ist, nutze ich auf dem Turnier das Rotary Bit was von der Wirkweise sehr ähnlich ist, das es gebrochen ist aber nach LPO 2013 zulässig.
Ich hoffe das war jetzt einigermaßen verständlich erklärt. Die Stange nutze ich, weil ich über Olivenkopf einfach- und doppeltgebrochen, Wassertrense einfach- und Doppeltgebrochen bis hin zum Apple Mouth alles ausprobiert habe und Landra mit der Stange einfach am zufriendsten ist. Begonnen habe ich mit der Sprenger Gummistange, die ich mit 18mm für ihr recht schmales Maul aber zu dick fand.
Sporen & Gerte - Fluch oder Segen?
Sporen und Gerte - Fluch oder Segen?
eine häufig gestellte Frage die immer wieder zu Diskussionen führt: "Was nutzt ihr, Sporen oder Gerte?"
Viele Reiter schrecken bei den Begriffen "Sporen & Gerte" zurück und betrachten es als falsch und böse.
Bei ungeübten Reitern kann beides für das Pferd sehr unangenehm- ja sogar schmerzhaft werden, ebenso bei falschem gebrauch, oder Missbrauch.
In erster Linie jedoch, dienen sie als Hilfsmittel zur Unterstützung aller zusammenwirkenden Hilfen.
Das diese Hilfsmittel von Reitanfängern nicht genutzt werden sollten, bevor nicht eine ruhige Zügelführung und ein ausbalacierter Sitz erlernt wurde, sollte klar sein.
Gerten sind eine Verlängerung des Schenkels (Ausnahme Springstock) und eine Hilfe, das Pferd in bestimmten Körperregionen mehr zu aktivieren, oder aufmerksam zu machen. Durch das touchieren soll nicht generell ein schnellerer Gang erreicht werden, sondern das Pferd soll sich versammeln. Es hilft den Pferden im Takt zu touchieren, um die Aktivität des Hinterbeins zu erhalten.
Spore sind, wenn man so will auch nur eine erweiterte Schenkelhilfe.
Ein ständiger Gebrauch, bzw ständiges bohren lässt ein Pferd schnell abstumpfen. Auch Sporen sind nicht dazu gedacht, Pferde zum schneller laufen zu bewegen, sondern Impulse zu geben, die den Bewegungsablauf auffrischen. Korrekt angewendet tut er nicht mehr als das Pferd ein wenig zu kitzeln.
Entgegen der viel verbreiteten Meinung Rädchen Sporen seien schärfer, sind diese eher sanfter, da sie am Pferdekörper abrollen.
Für empfindliche Pferde gibt es sogennante Rollerball Sporen, auch bekannt als Impulssporen. Diese Variante habe ich gerade getetstet und werde sie mir auch zulegen, da ich mehr überzeugt bin als von den bisher verwendeten Dornsporen.
Letztendlich entscheidet jeder für sich, ob und welche Hilfsmittel er verwendet, der Grundsatz einen Sporen muss man sich verdienen kommt aber nicht von irgendwo her. An unruhigen, klopfenden Schenkeln hat er nichts zu suchen!
Richtig angewandt ist weder das eine, noch das andere ein Folterinstrument- sondern vielmehr eine Verfeinerung der Hilfen.
eine häufig gestellte Frage die immer wieder zu Diskussionen führt: "Was nutzt ihr, Sporen oder Gerte?"
Viele Reiter schrecken bei den Begriffen "Sporen & Gerte" zurück und betrachten es als falsch und böse.
Bei ungeübten Reitern kann beides für das Pferd sehr unangenehm- ja sogar schmerzhaft werden, ebenso bei falschem gebrauch, oder Missbrauch.
In erster Linie jedoch, dienen sie als Hilfsmittel zur Unterstützung aller zusammenwirkenden Hilfen.
Das diese Hilfsmittel von Reitanfängern nicht genutzt werden sollten, bevor nicht eine ruhige Zügelführung und ein ausbalacierter Sitz erlernt wurde, sollte klar sein.
Gerten sind eine Verlängerung des Schenkels (Ausnahme Springstock) und eine Hilfe, das Pferd in bestimmten Körperregionen mehr zu aktivieren, oder aufmerksam zu machen. Durch das touchieren soll nicht generell ein schnellerer Gang erreicht werden, sondern das Pferd soll sich versammeln. Es hilft den Pferden im Takt zu touchieren, um die Aktivität des Hinterbeins zu erhalten.
Spore sind, wenn man so will auch nur eine erweiterte Schenkelhilfe.
Ein ständiger Gebrauch, bzw ständiges bohren lässt ein Pferd schnell abstumpfen. Auch Sporen sind nicht dazu gedacht, Pferde zum schneller laufen zu bewegen, sondern Impulse zu geben, die den Bewegungsablauf auffrischen. Korrekt angewendet tut er nicht mehr als das Pferd ein wenig zu kitzeln.
Entgegen der viel verbreiteten Meinung Rädchen Sporen seien schärfer, sind diese eher sanfter, da sie am Pferdekörper abrollen.
Für empfindliche Pferde gibt es sogennante Rollerball Sporen, auch bekannt als Impulssporen. Diese Variante habe ich gerade getetstet und werde sie mir auch zulegen, da ich mehr überzeugt bin als von den bisher verwendeten Dornsporen.
Letztendlich entscheidet jeder für sich, ob und welche Hilfsmittel er verwendet, der Grundsatz einen Sporen muss man sich verdienen kommt aber nicht von irgendwo her. An unruhigen, klopfenden Schenkeln hat er nichts zu suchen!
Richtig angewandt ist weder das eine, noch das andere ein Folterinstrument- sondern vielmehr eine Verfeinerung der Hilfen.
Viel hilft viel - oder ist weniger doch mehr?
Viel hilft viel-
Oder ist weniger manchmal doch mehr?
Für ihre Pferde geben Besitzer viel Geld aus. Nicht unerheblich ist dabei das Sümmchen, dass in Form von Energiebarren, Mineralpellets, ölen und Pülverchen, sowie Vitaminpräperaten in der Futterkrippe versinkt.
Aber hilft es wirklich was es verspricht?
Die Hersteller von Zusatzfuttermitteln versprechen viel, dennoch sollte man dies nicht alles blauäugig hinnehmen.
Der Gesetzesgeber hat inzwischen die Gefahr auch beim Pferdefutter erkannt - und Gesundheits, - sowie Heilversprechen verboten.
Manche Irrtümer halten sich dennoch hartnäckig unter den Pferdebesitzern...
So heißt es oft: Einem nervösem, schreckhaftem Pferd hilft Magnesium um es zu beruhigen.
Ein Magnesiummangel kann tatsächlich zu Angstzuständen führen, dennoch sollte nicht blind ein Symptom behandelt werden, ohne die Ursache zu kennen.
Fakt ist: ein Funktionierender Organismus braucht ein bestimmtes Nährstoffangebot - das ist jedoch nicht mit Abwechslung auf dem speiseplan des Gewohnheitstieres Pferd zu verwechseln!
Um den Bedarf zu decken muss ein Pferd die benötigten nährstoffe über die täglichen Futterrationen aufnehmen.
Auch hier gilt: Zu viel des Guten kann schädlich sein!
Überdosierungen sind unnötig und zum Teil sogar schädlich.
Ein Kalcium Überschuss kann beispielsweise einen Mangenesiummangel hervorrufen.
Überdosierungen mit Vitamin A und D sind zum größten Teil ebenso unnötig und belasten den Stoffwechsel.
Das Spurenelement Selen ist wichtig, aber auch hier sind unter,- wie auch überversorgung ein akutes Problem:
Selen ist für den Abbau von Radikalen und Metaboliten (Stoffwechselzwischenprodu kte) verantwortlich, welche z.B. Bei der Muskelarbeit entstehen. Auch bei der imunabwehr spielt Selen eine wichtige Rolle.
Zu viel Selen ist allerdings nicht weniger bedenklich. Der Überschuss des einzelnen Elements wirkt toxisch (giftig)!
Die Nährstoffe in vielen Futtermitteln werden nur als geschätzter zuverlässiger Wert mindestwert definiert, der die Wahrscheinlichkeit von Mangelerscheinungen senkt, aber nicht gänzlich ausschließt. Der Bedarf ist je nach Region, Lebensbedingungen des Tieres, Stress Stituationen und Krankheiten abhängig.
Da stellt man sich die Frage:
Wie macht man es nun richtig?
Wer auf Nummer sicher gehen will, der lässt jährlich eine Blutprobe in Kombination mit einer Haaranalyse (Haare speichern Langzeitwerte) machen, idealerweise gehört eine Untersuchung von Heu - und Kraftfutter dazu.
Relativ kostengünstig bietet dies zum Beispiel das Institut für Tiergesundheit der LUFA Nord - West an. Ein bekannter Standort hier im Norden ist Oldenburg.
(Dort bekam ich übrigens den Tipp, mein Mineralfutter alle 3 Monate zu wechseln, da die Wahrscheinlichkeit größer ist, dass der Organismus des Pferdes sich das herauszieht, was er wirklich braucht.)
Das wichtigste ist es jedoch immer, äußere Anzeichen wie Veränderungen im Fell, oder im Temperament des Pferdes zu beobachten, anstatt mögliche Symptome, die auf einen bestimmten Mangel hinweisen können in eigenregie zu behandeln.
Man sollte genau abwägen was wirklich im Futtertrog des eigenen Pferdes landen soll, was nötig und was unnötig ist. Die Wahrscheinlichkeit richtig zu liegen ist deutlich höher, wenn man nicht jedem werbeversprechen glauben schenkt und sich vor Augen hält, dass ein Pferd nicht mehr als Heu, ein gutes Bedarfsorientiertes Mineralfutter und gegebenenfalls etwas Hafer benötigt. Wenn man dabei die Futterqualität, äußere Anzeichen und die Lebenssituation genau im Auge behält, kombiniert mit regelmäßigen Blut - und Haaranalysen, sowie einer Fachkundigen Futterberatung (Tierklinik Bargteheide ist sehr zu empfehlen) ist man auf der sicheren Seite.
Oder ist weniger manchmal doch mehr?
Für ihre Pferde geben Besitzer viel Geld aus. Nicht unerheblich ist dabei das Sümmchen, dass in Form von Energiebarren, Mineralpellets, ölen und Pülverchen, sowie Vitaminpräperaten in der Futterkrippe versinkt.
Aber hilft es wirklich was es verspricht?
Die Hersteller von Zusatzfuttermitteln versprechen viel, dennoch sollte man dies nicht alles blauäugig hinnehmen.
Der Gesetzesgeber hat inzwischen die Gefahr auch beim Pferdefutter erkannt - und Gesundheits, - sowie Heilversprechen verboten.
Manche Irrtümer halten sich dennoch hartnäckig unter den Pferdebesitzern...
So heißt es oft: Einem nervösem, schreckhaftem Pferd hilft Magnesium um es zu beruhigen.
Ein Magnesiummangel kann tatsächlich zu Angstzuständen führen, dennoch sollte nicht blind ein Symptom behandelt werden, ohne die Ursache zu kennen.
Fakt ist: ein Funktionierender Organismus braucht ein bestimmtes Nährstoffangebot - das ist jedoch nicht mit Abwechslung auf dem speiseplan des Gewohnheitstieres Pferd zu verwechseln!
Um den Bedarf zu decken muss ein Pferd die benötigten nährstoffe über die täglichen Futterrationen aufnehmen.
Auch hier gilt: Zu viel des Guten kann schädlich sein!
Überdosierungen sind unnötig und zum Teil sogar schädlich.
Ein Kalcium Überschuss kann beispielsweise einen Mangenesiummangel hervorrufen.
Überdosierungen mit Vitamin A und D sind zum größten Teil ebenso unnötig und belasten den Stoffwechsel.
Das Spurenelement Selen ist wichtig, aber auch hier sind unter,- wie auch überversorgung ein akutes Problem:
Selen ist für den Abbau von Radikalen und Metaboliten (Stoffwechselzwischenprodu
Zu viel Selen ist allerdings nicht weniger bedenklich. Der Überschuss des einzelnen Elements wirkt toxisch (giftig)!
Die Nährstoffe in vielen Futtermitteln werden nur als geschätzter zuverlässiger Wert mindestwert definiert, der die Wahrscheinlichkeit von Mangelerscheinungen senkt, aber nicht gänzlich ausschließt. Der Bedarf ist je nach Region, Lebensbedingungen des Tieres, Stress Stituationen und Krankheiten abhängig.
Da stellt man sich die Frage:
Wie macht man es nun richtig?
Wer auf Nummer sicher gehen will, der lässt jährlich eine Blutprobe in Kombination mit einer Haaranalyse (Haare speichern Langzeitwerte) machen, idealerweise gehört eine Untersuchung von Heu - und Kraftfutter dazu.
Relativ kostengünstig bietet dies zum Beispiel das Institut für Tiergesundheit der LUFA Nord - West an. Ein bekannter Standort hier im Norden ist Oldenburg.
(Dort bekam ich übrigens den Tipp, mein Mineralfutter alle 3 Monate zu wechseln, da die Wahrscheinlichkeit größer ist, dass der Organismus des Pferdes sich das herauszieht, was er wirklich braucht.)
Das wichtigste ist es jedoch immer, äußere Anzeichen wie Veränderungen im Fell, oder im Temperament des Pferdes zu beobachten, anstatt mögliche Symptome, die auf einen bestimmten Mangel hinweisen können in eigenregie zu behandeln.
Man sollte genau abwägen was wirklich im Futtertrog des eigenen Pferdes landen soll, was nötig und was unnötig ist. Die Wahrscheinlichkeit richtig zu liegen ist deutlich höher, wenn man nicht jedem werbeversprechen glauben schenkt und sich vor Augen hält, dass ein Pferd nicht mehr als Heu, ein gutes Bedarfsorientiertes Mineralfutter und gegebenenfalls etwas Hafer benötigt. Wenn man dabei die Futterqualität, äußere Anzeichen und die Lebenssituation genau im Auge behält, kombiniert mit regelmäßigen Blut - und Haaranalysen, sowie einer Fachkundigen Futterberatung (Tierklinik Bargteheide ist sehr zu empfehlen) ist man auf der sicheren Seite.
Was mein Pferd mich lehrte....
Ich habe gelernt Dich zu respektieren, wenn Du mich zur Seite schubst, oder ignorierst- denn Du hast mir gezeigt, dass es mich weiter bringt, wenn ich mir 3 Sekunden die Zeit nehme zu überlegen, was Du mir damit sagen willst...
Ich habe gelernt, dass ich manchmal nach wenigen Minuten die Zügel hingeben muss, um zu respektieren, dass heute nicht dein Tag ist- Morgen wird es wieder besser...
Ich habe gelernt es zu respektieren, wenn Du vor einem Sprung 3 Mal stehen bleibst weil er Dir unheimlich erscheint...
Du hast mich gelehrt auch die vergeigte Prüfung mit einem Lächeln hinzunehmen- beim nächsten Mal wird es besser!
Und trotzdem wirst Du am Ende des Tages für deine Taten belohnt, denn Du hast mich gelehrt: Respekt- ein Wort mit vielen Bedeutungen und so groß in einem Sport wie dem Reitsport.
Ich denke jeder der das hier liest kann seinen eigenen Abschnitt von Respekt hinzufügen, vorausgesetzt er hat schon einmal in die ehrlichen Augen eines Pferdes geschaut und sein eigenes Spiegelbild gesehen!
Ich habe gelernt, dass ich manchmal nach wenigen Minuten die Zügel hingeben muss, um zu respektieren, dass heute nicht dein Tag ist- Morgen wird es wieder besser...
Ich habe gelernt es zu respektieren, wenn Du vor einem Sprung 3 Mal stehen bleibst weil er Dir unheimlich erscheint...
Du hast mich gelehrt auch die vergeigte Prüfung mit einem Lächeln hinzunehmen- beim nächsten Mal wird es besser!
Und trotzdem wirst Du am Ende des Tages für deine Taten belohnt, denn Du hast mich gelehrt: Respekt- ein Wort mit vielen Bedeutungen und so groß in einem Sport wie dem Reitsport.
Ich denke jeder der das hier liest kann seinen eigenen Abschnitt von Respekt hinzufügen, vorausgesetzt er hat schon einmal in die ehrlichen Augen eines Pferdes geschaut und sein eigenes Spiegelbild gesehen!
2 Jahre - Landra & Jasmin
2 Jahre sind vergangen - meine Lehrreichsten 2 Jahre im Umgang und bei der Arbeit mit dem Pferd. Zwei Jahre, in denen ich an meine Grenzen gestoßen bin, mir Fehler eingestehen musste das es nicht immer alles so leicht ist, wie man es sich vorgestellt hat....
Zwei Jahre - eine Bereicherung an vielen Erkenntnissen
Einige davon möchte ich anderen mit auf den Weg geben:
Arbeitet an der Beziehung mit eurem Pferd!!
Es ist nicht unerreichbar! Auch wir waren mal ein typisches Reiter-Pferd- Team, zumindest dachte ich dies....
Meine Vorstellung:
Training, Turniere und auf den Erfolg aus....
Klar ich liebte sie von Anfang an. Aber die Liebe war oberflächlich, ich nahm sie NIE wirklich wahr. Auf ihren Ausdruck achten? Mal Überlegen wieso sie so und so reagiert? Nein das gabs nicht. Aber alle Erfolgs versuche endeten gleich -Springen, Dressur oder Ausreiten alles endete gleich. Sie ging durch und zwar minutenlang, stieg, ließ sich nicht führen... Es kam der Punkt, da wollte ich sie verkaufen, eine Entscheidung vieler erfolglosen Reiter.
Bis zu dem Tag, an dem ich anfing mir Gedanken zu machen und erkennen musste, dass sie eine so unsichere, verletzte Seele hatte. Sie brauchte Sicherheit und einfach nur das Gefühl angekommen zu sein. Ja, sie lehrte mich, mich von Grund auf zu ändern und endlich mal eine verantwortungsvolle Reiterin zu werden. Auch mal auf sie zu achten was SIE möchte. Einfach mal nichts von ihr zu verlangen und Sie als meine Freundin kennen zu lernen. Wir hatten und haben auch jetzt noch einen steinigen Weg. Sie war zeitweise so unberechenbar und verschlossen, es bricht mir heute noch das Herz daran zurück zu denken, ich will nicht wissen wer die Verantwortung für ihr früheres Verhalten hat. Als ich dachte, wir sind ein super Team geworden wurde sie krank- wir haben um ihr Leben gekämpft und keinen Gedanken mehr an die Zukunft verschwendet, sonder das hier und jetzt genossen- jeden einzelnen Moment. Aber auch das hat uns weiter gebracht und zwar enorm. Ich habe endlich erkannt, dass ich nur schon in ihrer Gegenwart zufrieden bin. Reiten hin oder her, ich brauche einfach nur sie an meiner Seite. Ein Lebewesen, dass mich so viel gelehrt hat, mich in den schwierigsten Lebensphasen vor dem Ertrinken rettete, ein Pferd mit dem Charakter eines Tigers. Sie half mir nämlich nicht mit Kuscheln und Zärtlichkeiten, sondern zwang mich immer wieder aufzustehen und weiter zu gehen, in dem sie mich oft auf heftigste Weise zurecht wies. Trotz den vielen Tränen, den Momenten der Verzweiflung, den Stürzen und Knochenbrüchen schaue ich mit einem Strahlen in unsere Vergangenheit zurück. Weil wichtig ist doch, dass man sich entwickelt. Und das haben wir gemeinsam getan.
Die Erfolgsziele? Die habe ich immer noch, aber ich sehe es heute mit anderen Augen, was es bedeutet Erfolg zu haben!
Zwei Jahre - eine Bereicherung an vielen Erkenntnissen
Einige davon möchte ich anderen mit auf den Weg geben:
Arbeitet an der Beziehung mit eurem Pferd!!
Es ist nicht unerreichbar! Auch wir waren mal ein typisches Reiter-Pferd- Team, zumindest dachte ich dies....
Meine Vorstellung:
Training, Turniere und auf den Erfolg aus....
Klar ich liebte sie von Anfang an. Aber die Liebe war oberflächlich, ich nahm sie NIE wirklich wahr. Auf ihren Ausdruck achten? Mal Überlegen wieso sie so und so reagiert? Nein das gabs nicht. Aber alle Erfolgs versuche endeten gleich -Springen, Dressur oder Ausreiten alles endete gleich. Sie ging durch und zwar minutenlang, stieg, ließ sich nicht führen... Es kam der Punkt, da wollte ich sie verkaufen, eine Entscheidung vieler erfolglosen Reiter.
Bis zu dem Tag, an dem ich anfing mir Gedanken zu machen und erkennen musste, dass sie eine so unsichere, verletzte Seele hatte. Sie brauchte Sicherheit und einfach nur das Gefühl angekommen zu sein. Ja, sie lehrte mich, mich von Grund auf zu ändern und endlich mal eine verantwortungsvolle Reiterin zu werden. Auch mal auf sie zu achten was SIE möchte. Einfach mal nichts von ihr zu verlangen und Sie als meine Freundin kennen zu lernen. Wir hatten und haben auch jetzt noch einen steinigen Weg. Sie war zeitweise so unberechenbar und verschlossen, es bricht mir heute noch das Herz daran zurück zu denken, ich will nicht wissen wer die Verantwortung für ihr früheres Verhalten hat. Als ich dachte, wir sind ein super Team geworden wurde sie krank- wir haben um ihr Leben gekämpft und keinen Gedanken mehr an die Zukunft verschwendet, sonder das hier und jetzt genossen- jeden einzelnen Moment. Aber auch das hat uns weiter gebracht und zwar enorm. Ich habe endlich erkannt, dass ich nur schon in ihrer Gegenwart zufrieden bin. Reiten hin oder her, ich brauche einfach nur sie an meiner Seite. Ein Lebewesen, dass mich so viel gelehrt hat, mich in den schwierigsten Lebensphasen vor dem Ertrinken rettete, ein Pferd mit dem Charakter eines Tigers. Sie half mir nämlich nicht mit Kuscheln und Zärtlichkeiten, sondern zwang mich immer wieder aufzustehen und weiter zu gehen, in dem sie mich oft auf heftigste Weise zurecht wies. Trotz den vielen Tränen, den Momenten der Verzweiflung, den Stürzen und Knochenbrüchen schaue ich mit einem Strahlen in unsere Vergangenheit zurück. Weil wichtig ist doch, dass man sich entwickelt. Und das haben wir gemeinsam getan.
Die Erfolgsziele? Die habe ich immer noch, aber ich sehe es heute mit anderen Augen, was es bedeutet Erfolg zu haben!
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